Signa OpenSpeed 0.7T

Bei dem Signa OpenSpeed 0.7T handelt es sich um ein offenes MRT. Das offene MRT hält in immer Praxen und Kliniken Einzug. Der Vorteil bei diesem Gerät liegt nicht nur darin, dass die Untersuchung deutlich kürzer dauert. Auch der Patientenkomfort ist nicht zu unterschätzen.

Die Merkmale des Signa OpenSpeed 0.7T

Das Signa OpenSpeed 0.7T bietet einige Highlights, die dafür sprechen, das Gerät zu nutzen. Die Gradientenamplitude des Gerätes liegt bei 25mT/m. Zudem bietet das Gerät eine Slew Rate von 40 T/m/sec. Mit einem Gewicht von 8284 kg ist das MRT natürlich noch immer relativ schwer, im Vergleich zu einem geschlossenen MRT aber deutlich leichter. Interessant ist auch die Belastbarkeit des Patiententisches. Hier kann ein Gewicht von bis zu 220 kg draufgelegt werden. Damit ist das Signa OpenSpeed 0.7T durchaus auch für die Untersuchung von Patienten geeignet, die adipös sind. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber einem geschlossenen MRT. Hier ist die Öffnung gerade einmal mit einem Durchmesser von höchstens 60 cm versehen. Patienten mit einem großen Körperumfang können teilweise nicht richtig untersucht werden.

Der Signa OpenSpeed 0.7T arbeitet mit einer Feldstärke von 0,7 Tesla. Interessant zu wissen ist, dass der Hersteller des Gerätes diese Technik als erstes Unternehmen überhaupt geliefert wurde. Heute gibt es zwar noch weitere Geräte, die diese Feldstärke aufweisen, das Signa OpenSpeed 0.7T war jedoch eines der ersten Geräte mit dieser Feldstärke auf dem Markt. Generell gilt der OpenSpeed als erstes offenes MRT, das in Europa gekauft und genutzt werden konnte.

Die Vorteile für den Patienten

Die offene Bauweise des Gerätes birgt viele Vorteile für den Patienten. Durch die spezielle Bauweise kann er während der Untersuchung eine freie Sicht genießen. In einem geschlossenen MRT ist dies nicht möglich. Hier schließt die Röhre häufig auch den Kopf mit ein. Müssen bei dem Signa OpenSpeed 0.7T Untersuchungen am Kopf durchgeführt werden, so kann der Patient mit der Liege so gefahren werden, dass sich der Magnet nur über einem bestimmten Bereich findet. Zu den Seiten ist das Gerät frei. Damit können auch Angehörige mit im Raum sein und werden bei der Untersuchung gesehen. Auf diese Weise ist es beispielsweise auch möglich, mit dem Signa OpenSpeed 0.7T Kinder zu untersuchen. Die Unterstützung von Angehörigen oder Bezugspersonen bei einer Untersuchung im MRT kann sehr wichtig sein. Dies wird mit dem Signa OpenSpeed 0.7T nun ermöglicht.

Besonders kurze Untersuchungszeiten mit hervorragenden Bildern

Ein weiteres Plus, das der Signa OpenSpeed 0.7T zu bieten hat, sind die verkürzten Untersuchungszeiten. Durch die Technik, die in dem Gerät verbaut ist, sind die Untersuchungszeiten besonders kurz gehalten. Je nach Körperbereich, der überprüft werden soll, kann die Untersuchung schon nach wenigen Minuten abgeschlossen sein. Das heißt aber nicht, dass der Arzt auf gute Bilder verzichten muss. Der Signa OpenSpeed 0.7T gibt hervorragende Bilder aus und zeigt detailliert den untersuchten Bereich. Damit fällt es leicht, eine Diagnose zu treffen. Das Gerät ist zudem sehr leise. Damit ist es auch während der Untersuchung möglich, mit dem Patienten in Kontakt zu treten, mit ihm zu spreche oder Musik abzuspielen.